
Das Edelste der Edlen
Vom Altertum über Fürstenhöfe, Prinzessinnen und Film-Diven: Die Geschichte von Platin ist faszinierend und viel älter als weithin bekannt. Bereits die alten Ägypter, Inkas und spanischen Eroberer kannten schon Platin. Im 18. Jahrhundert wurde es von Königen und Alchimisten sehr geschätzt. Anfang des 19. Jahrhunderts entdeckten Wissenschaftler einen Prozess, durch den Platin bearbeitbar wurde, im 20. Jahrhundert war es der Juwelier Louis Cartier, der mit großem Erfolg Platinschmuck kreierte und seine besonderen Eigenschaften nutzte – seither ist es populär und heute ein heißer Favorit der Reichen, Berühmten und Filmstars.Platin-Wissen...
Platin ist seltener, wertvoller und einzigartiger als Gold. Der Name leitet sich ab vom spanischen „platina“, der Verkleinerungsform von „plata“, Silber; die spanischen Eroberer hielten es 1590 in ihrer Unwissenheit für minderwertig und gaben ihm daher den Namen „kleines Silber“. Lange Zeit galt Platin nur als lästiger Begleitstoff bei der Goldsuche und wurde von den unwissenden Goldsuchern als unfertiges Gold angesehen. Die richtige Verarbeitung von Platin ist eine Kunst, die nur von guten Goldschmieden und Manufakturen beherrscht wird. Seine Verarbeitung zu Schmuck ist sehr zäh und erfordert mehr Aufwand als andere Edelmetalle, punktet jedoch mit seinen einzigartigen und vielseitigen Eigenschaften: Es verformt sich nicht und trägt sich nicht ab, edle Steine oder Diamanten werden daher sicher gehalten. Durch seine hohe Dichte von 21,3 bis 21,5 ist es sehr widerstandsfähig und hat dadurch hervorragende Trageeigenschaften. Da Platin schwerer ist als Gold, fühlt es sich als Schmuckstück an Arm oder Hals bedeutend massiver an. Im Unterschied zu Weißgold verliert Platin seinen hellen Schimmer nie. All diese Faktoren bestimmen den Preis von Platin.